Spiegelreflexkamera Test

Seit nahezu 100 Jahren setzen anspruchsvolle Fotografen auf Spiegelreflexkameras, daran hat sich bis heute nichts geändert. Auch wenn spiegellose DSLM-Kameras inzwischen auf dem Vormarsch sind, stehen die digitalen Single-Lens-Reflex-Kameras, auch DSLR genannt, nach wie vor  an der Spitze der Beliebtheitsskala. Sie symbolisieren bewähre Qualität beste Fotografie.

Der Spiegel spart Strom bei höherer Leistung

Das hat auch etwas mit der Größe zu tun. Eine Spiegelreflexkamera erscheint, gegenüber den meisten Digitalkameras, einigermaßen klobig. Der Grund dafür zeigt sich mit dem Abschrauben des Objektivs. Es kommt eine Spiegelmechanik zum Vorschein, die bei jedem Foto um 90° nach oben klappt. Dieser Spiegel sorgt dafür, dass das Motiv am Ende so auf dem Foto landet, wie es im optischen Sucher sichtbar ist. Aus diesem Grund können DSLR auf digitale Bildanzeigen verzichten und wesentlich stromsparender arbeiten als eine DSLM, die nicht über diese Spiegeltechnik verfügt. Sparsame DSLR-Modelle schaffen, wie ein Test für Spiegelreflexkameras beweist, bis zu 5.000 Auslösungen, bevor der Akku nachgeladen werden muss. Ein Wert, der von einer DSLM bisher noch nicht erreicht wurde.

Die Reihe der Vorteile zeigt sich im Test und ist lang

Mit dem Sensor verfügen Spiegelreflexkameras im Test über einen weiteren Vorteil. Während Kompaktkameras, Reisezoom- und Bridgekameras  einen vergleichsweise kleinen Bildchip nutzen, verfügt selbst die kleinste Spiegelreflexkamera über einen Chip mit 5-fach größerer Leistung. Ein Umstand, der sich auf die Bildqualität positiv auswirkt, die Fotos verfügen eindeutig über mehr Schärfe, mehr Details und geringes Rauschen. Im Ergebnis kommen bei den besten Modellen sogar bei Kerzenlicht sehr gute Aufnahmen zustande. Darüber hinaus können Motive durch einen unscharfen Hintergrund besser hervorgehoben werden.

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